Einfache Sprache
Hallo, ich bin Miriam Worek.
Ich lebe und arbeite in München.
Ich interessiere mich sehr für Stadt-Forschung, Film, Kunst und die Vermittlung von Wissen.
Meine Arbeit ist vielfältig.
Ich mache eigene Projekte und Angebote in der Stadt und auf dem Land.
Meine eigene Kunst
Ich besuche Orte, die es schon sehr lange gibt.
Zum Beispiel kleine Läden oder Kneipen.
Viele dieser Orte verschwinden gerade.
Ich mache dort Fotos.
Ich nehme Geräusche und Stimmen auf.
Und ich spreche mit den Menschen, die dort arbeiten.
Daraus mache ich Videos, Fotos und Ausstellungen.
Im Oktober 2026 zeige ich meine erste Ausstellung.
Sie heißt: Mapping the ordinary.
Sie ist im space n.n. in der Gabelsbergerstraße 26 in München.
Mit Moritz Frisch mache ich gerade einen Film über solche Orte.
Meine Projekte
Ich möchte Geschichten, Menschen und Orte sichtbar machen.
Ich möchte, dass sie nicht vergessen werden.
Ich möchte Menschen einladen, dass sie sich Ideen für unsere Stadt einfallen lassen.
Dabei möchte ich Menschen mit verschiedenen Geschichten zusammenbringen.
Wir suchen und sammeln gemeinsam
die Geschichten von Menschen und Orten in der Stadt.
Wir überlegen uns auch Ideen für unsere Stadt.
Ich frage mich oft: Warum sind die Menschen nicht neugierig?
Deshalb mache ich Dinge, die neugierig machen.
Zum Beispiel habe ich eine alte Telefonzelle umgestaltet.
Die Telefonzelle heißt: ZEIT-KAPSEL.
Von 2019 bis 2024 stand die Zeit-Kapsel dort, wo viele verschiedene Menschen vorbeilaufen.
Denn ich möchte auch Menschen erreichen, die sich vielleicht erst einmal gar nicht dafür interessieren.
Und ich möchte auch Menschen zusammenbringen.
In der Zeit-Kapsel kann man sich Videos anschauen. Videos von früher, Videos von heute und Videos von der Zukunft. Mehr über die Zeit-Kapsel erfährst du hier: bitte anklicken: ZEIT-KAPSEL (in Leichter Sprache)
Ich möchte die verborgenen Geschichten und Ideen zeigen: Geschichten von bekannten und bisher unbekannten Menschen und Ereignissen. Die Menschen sollen ihr Viertel entdecken und ihre Geschichten erzählen. Andere sollen diese Geschichten hören. Bis jetzt sind schon 300 Videos entstanden.
Ich arbeite immer mit anderen Menschen zusammen.
Zum Beispiel mit Künstler:innen, Studierenden, Kindern, Gruppen, Einrichtungen oder anderen Menschen.
Gemeinsam sammeln und erzählen wir die Geschichten zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Ortes. Also was dort alles war, was dort gerade ist und was vielleicht dort sein wird.
Mehr über meine Projekte erfährst du hier:
· Bitte anklicken: ZEITKAPSEL (in Leichter Sprache)
· Bitte anklicken: Einfach mal
Das ist ein Projekt mit Clara Holzheimer.
Da haben wir Tipps gesammelt, wie man selber Projekte macht und andere mitmachen.
· Bitte anklicken: Dritte Orte
Dritte Orte sind Orte der Gemeinschaft.
Aber nicht das Zuhause oder die Schule oder Arbeit.
Sondern zum Beispiel eine Kneipe, ein Park oder die Stadt-Bücherei.
Oder ein Comic-Geschäft.
Es gibt immer weniger dieser Orte.
Deshalb gibt es jetzt das Dritte*Orte Archiv.
Das ist eine Karte im Internet.
Dort sammeln wir diese Orte.
Jeder Mensch kann mitmachen und Orte eintragen.
Auch Orte, die es nicht mehr gibt.
Und Ideen für Orte in der Zukunft.
· Bitte anklicken: Arbeit mit Studierenden
Ich arbeite mit Studierenden an der LMU München und an der Technischen Hochschule Nürnberg.
Dort erforschen wir zum Beispiel: Welche Begegnungs-Orte gibt es in Nürnberg?
Wir gehen raus und erkunden gemeinsam verschiedene Orte.
Wir nehmen zum Beispiel Geräusche und Stimmen auf.
· Bitte anklicken: Meine eigene Kunst
Ich besuche Alltags-Orte, die es schon sehr lange gibt.
Zum Beispiel einen Getränkemarkt.
Viele dieser Orte verschwinden gerade.
Ich mache dort Fotos.
Ich nehme Geräusche und Stimmen auf.
Und ich spreche mit den Menschen, die dort arbeiten.
Daraus mache ich Videos, Fotos und Ausstellungen.
Das ist ein Stadtteil-Kulturzentrum in München. Dort bin ich Projekt-Leiterin.
Es gibt dort viele verschiedene Angebote.
Danke für die Übersetzung dieses Textes (2024): Einfach verstehen, Medienwerkstatt für Leichte Sprache.