Die ZEITKAPSEL ist vieles, aber vor allem 1m² öffentlicher Raum. Sie ist ein Ort, an dem wir ganz zufällig mit einem Stadtviertel in Berührung kommen. An dem ein Stadtviertel und sein Wandel über die Zeit verdichtet spürbar werden. Seine Bewohner:innen, Geschichten und Visionen. Digital erzählt, persönlich vermittelt. Die Bühne ist eine künstlerisch gestaltete gelbe Telefonzelle. Anstatt zu telefonieren begeben wir uns über einen Bildschirm auf eine Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Wir sehen und hören Dokumentarfilme, Videos, Podcasts, Fotografien, künstlerische Arbeiten, vergessenes Archivmaterial und andere digitale Kreationen.
Die ZEITKAPSEL macht das Ungesehene im Viertel sichtbar, sie macht neugierig darauf, was unter dem Alltäglichen verborgen liegt und welche Geschichten es zu entdecken gibt. Die Videobeiträge bilden das ab, was ein Stadtviertel ausmacht: Seine Geschichte und das immer wieder Neue, Unplanbare, Vielfältige, Lebendige. Jede:r bringt die eigene Persönlichkeit, individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten ein.
Vor Ort treffen sich Menschen, die sich sonst vielleicht nicht begegnet wären und können über das, was sie in der ZEITKAPSEL gesehen haben ins Gespräch kommen. Vorbeigehende werden durch verschiedene Vermittlungsangebote und Rahmenprogramm eingebunden. Indem sich Menschen mit dem Projekt identifizieren, wächst die Neugier aller auf die Erzählungen der anderen. In der ZEITKAPSEL wird zwar das Viertel gezeigt, es bleibt dadurch aber keineswegs so wie es ist. Es entstehen neue Projekte und Ideen, die das Viertel weiter verändern. Eine Plattform, die einlädt, sich aktiv mit dem eigenen Viertel zu beschäftigen und Spuren hinterlässt..
"Die ZEITKAPSEL ist eine wichtige Plattform und eine tolle Möglichkeit auch für Menschen mit Einschränkungen etwas über das Viertel zu erfahren und sich sogar zu beteiligen. Es gibt keine großen Hürden um teilzunehmen und die Maßnahmen zur Barrierefreiheit sensibilisieren auch Menschen ohne Behinderungen.“ Melanie Bergzoll, Rollstuhlfahrerin und Koordinatorin im Projekt „Ois Inklusiv“
"Es geht uns darum, den Leuten das Gefühl zu geben, dass sie wirklich Teil dieses Projekts sein können. Dass sie nicht nur als Besucher:innen konsumieren können, sondern dass sie, wenn sie Ideen haben auch die Möglichkeit bekommen, etwas zu erzählen.“ Josi, Stadtschreiberin ZEITKAPSEL
Bei Interesse am Projekt freue ich mich über eine Nachricht an hello@miriamworek.de
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Zeitraum:
Fortlaufend (2019 bis heute)
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Beteiligte Projekte und Akteur:innen:
Mittlerweile beteiligen sich mehr als 80 Projekte und 300 Akteur:innen zwischen 3 und 92 Jahren mit knapp 300 audiovisuellen Beiträgen an der Zeitreise.
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Unter dem Dach der:
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Gefördert von:
Kulturreferat der Landeshauptstadt München
Verfügungsfond der sozialen Stadt
Bezirksausschuss 17 und 18
Koordinierungsbüro zur Umsetzung der UN Behindertenrechtskonvention (UN BRK)